Von kochenden Nudeln und piependen Seifenspendern

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Vom 4.10. bis 6.10. fand am Gymnasium Carolinum wieder das Projekt „Make Your School“ statt. Es ist schon das vierte Mal, dass es an unserer Schule die Möglichkeit gab, an diesen 3 Tagen des Tüftelns und Hackens teilzunehmen. Davon waren die letzten zwei Jahre leider durch die Corona-Pandemie nur in eingeschränkter digitaler Form möglich. Deshalb war die Freude groß, wieder gemeinsam in Gruppen nachdenken und tüfteln zu können.

Was haben wir aber genau bei den sogenannten Hackdays gemacht? Wie der Name des Projekts „Make Your School“ sagt, geht es darum, seine Schule durch smarte Ideen zu verbessern. Dazu haben wir gleich am ersten Tag in unseren Gruppen nachgedacht, welche Probleme es eigentlich gibt und wie man diese lösen könnte. Ziel sollte es sein, am Ende der drei Tage einen Prototyp zu haben, der die grundlegenden Funktionen hat, um dieses Problem zu lösen. Und so standen am Ende viele interessante Prototypen bereit, die zum Beispiel Nudeln kochten, Umfragen machten oder ein Ipad zum Laden einschließen konnten.

Die Arbeit begann mit einem ersten Überblick über das, was uns erwartet hat. Die Mentorinnen und Mentoren – Studierende – haben uns natürlich das Projekt erklärt, uns in die Arbeitsweise eingewiesen und uns schon im Voraus Tipps für unsere Arbeit gegeben. Anschließend folgte die Ideenfindungsphase; jede Gruppe überlegte auf kreativen Wegen, welche Probleme es in unserem Schulalltag gibt und wie man diese durch coole kleine Maschinen lösen könnte. Am Ende standen Gruppen, die eine Vision davon hatten, was sie in den folgenden Tagen erreichen wollten. Und schließlich begann es schon am ersten Tag konkret zu werden. Die Mentorinnen und Mentoren haben uns gezeigt, wie wir mit der Vielzahl an Bauteilen, Computern und Kabeln die Maschinen bauen konnten, die unsere Probleme lösen sollten. Viele mussten sich zum ersten Mal in ihrem Leben damit auseinandersetzten, wie man einen kleinen Computer programmiert oder haben ihre ersten Erfahrungen beim Löten von Schaltkreisen gemacht. Doch natürlich ohne Frust, denn die Mentorinnen und Mentoren standen immer mit Hilfe bereit.

Was am ersten Tag begonnen wurde, nahm am zweiten Tag schon Gestalt an: Die ersten Motoren drehten sich und LEDs wurden zum Leuchten gebracht. Und am Ende des Tages 2 waren schon viele Hacks funktionstüchtig.

Der dritte Tag war schließlich für die Feinabstimmungen da. Viele Gruppen haben ihren Hacks schöne oder oft auch funktionelle Verpackungen gegeben. Außerdem haben wir uns darauf vorbereitet, unsere Maschinen den anderen zu präsentieren. Und so haben wir dann auch diese drei Tage beendet; wir haben die Hacks zunächst den anderen Gruppen und dann den Lehrern, die mit ihren Klassen unsere Maschinen angucken wollten, präsentiert.

Am Ende stand eine Vielzahl von Erfindungen, die teilweise sehr unterschiedlich waren. Es gab Maschinen zum Hochwasserschutz, solche, die Alarm schlagen, wenn mal wieder die Seife im Spender leer ist und sogar einen Nudelkocher, der selbstständig Brühnudeln kochen konnte.
Alles in allem waren es drei Tage, die allen sehr Spaß gemacht haben. Man konnte auch einmal Dinge ausprobieren (wie Programmieren oder Löten), die einem im normalen Alltag nicht unbedingt begleiten. Vor allem hat es aber wahnsinnig Spaß gemacht, in einer Gruppe auch einfach mal ohne zu viel Ernst und ohne Druck an einem Projekt zu arbeiten.
Wir freuen uns auf das nächste Mal.