European Space Camp 2021

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Im Zeitraum vom 03.08.-07.08. fand das European Space Camp 2021 statt, an welchem wir, Wiebke und Felix, als Schüler des Gymnasiums Carolinum teilnehmen durften. Ursprünglich war es so geplant, dass sich alle Teilnehmer in Nordnorwegen, dem Austragungsort des ESC, treffen und dort ein paar spannende Tage miteinander verbringen. Aufgrund der pandemischen Lage war dies allerdings nicht möglich, weshalb das ESC erstmals in seiner traditionsreichen Geschichte online und somit für uns zuhause vor den Bildschirmen stattgefunden hat. Diese Tatsache schmälerte jedoch nicht den Lerneffekt oder die Kommunikation zwischen den Teilnehmern - im Gegenteil!

Wegen der sehr strukturierten Organisation des Camps durch die überaus engagierten Initiatoren wurde eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Doch worum drehte sich das ESC? Im Allgemeinen wurden uns Teilnehmern physikalische Sachverhalte in den Bereichen Weltraum- und Raketenphysik vermittelt. Das Highlight das Camps war ein Raketenstart mit einer Wasserrakete, die uns zuvor per Post zugeschickt wurde. Neben der Rakete enthielt das Paket auch diverse elektronische Bauteile, mit denen der Flug der Rakete ausgewertet werden konnte. Doch bevor es losging, stand für uns das Büffeln von theoretischen Grundlagen zum Thema Raketenphysik auf dem Programm. Stück für Stück wurden wir mithilfe eines „Pre-Course“ an die ganze Thematik herangeführt, sodass wir zum Start des ESC solide vorbereitet waren. Im Laufe des Camps durften wir Vorträgen hochrangiger Professoren beiwohnen sowie Gruppenaufgaben lösen. Hierbei stellte sich die Sprachbarriere als ziemlich große Hürde dar, welche nicht zu unterschätzen ist. Nichtsdestotrotz gelang es den Camp-Leitern die Veranstaltung mithilfe von kleinen Spielen/ Kennenlernrunden aufzulockern. Resümierend lässt sich festhalten, dass das ESC auf einem sehr hohen physikalischen Niveau durchgeführt wurde, sodass es für uns beide, die bisweilen nur die klassische „Schulphysik“ gewohnt waren, durchaus anspruchsvoll war. Wir durften im ESC viele wertvolle Erfahrungen sammeln, für welche wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken wollen!

Felix Arenhövel und Wiebke Marie Schubert