1942 März

Caroliner Zeitung
Mitteilungen der Altschülerschaft des Carolinums zu Neustrelitz (Oberschule für Jungen und Gymnasium)

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8. Jahrgang Nr. 13

Inhaltsverzeichnis
  • Liebe Caroliner Ko Das harte Zeitgeschehen da draußen an den Fronten der Riesenschlacht, in der es geht um Deutschlands Leben oder Sterben, machte Euch, den Soldaten, die Rede knapp und klar. Eure Postkarten und Briefe bezeugen das. Wir hier in der Heimat wollen versuchen, uns auch darin an Euch ein Vorbild zu nehmen.
  • Nachrufe auf im Krieg gefallene Caroliner Ludwig Duncker - Karl Unmack - Ernst Sebastian - Rolf Penner - Jans Joachim Frhr. Von Schleinitz - Karlheinz Hegener - Wilhelm Hartert - Johannes Schondorf - Jobst-Hennecke von Bülow - Karl-Heinz Bahlmann - Carl Friedrich Wilda - Gerhard Markula - Georg Monte - Otto Duncker - Karl Heinz Schwabe - Paul Mittelstädt - Helmut Staude - Heinz Schnuppe - Hermann Sevecke - Hans-Adolf Beschorner - Werner Ziegenspeck - Gerhard Bentzin - Klaus-Konrad Graebke - Rudolf Gerchow - Hans Grähn - Joachim Schnellbacher - Otto von Reden - Tankres Bentzon - Siegfried Clemens - Hans-Dietrich Dreyer - Fritz Beese - Joachim Schwabe - Friedrich Franz Graf von Hahn - Olaf von Gadow - Joachim Heyden - Hans Wegner - Fritz Witte - Willi Langhoff - Hans Strehlow
  • Unser Ortsgefecht gegen Schottische Garde Ernst Keßler In den ersten Junitagen hatten wir nach Überwindung der Maginot-Linie an der belgisch-französischen Grenze und Kämpfen im Raum Cambrai-Arras-La Bassee eine kurze Pause zwischen den Schlachten gehabt. In der Nacht zum 4. Juni rückten wir in eine Unterkunft 4 Kilometer nördlich des Somme-Kanals, 10 Kilometer nordwestlich Abbéville.
  • Wir ergänzen Frischproviant Werner Voß Zu der Lebensauffassung des Schweinebarons in der Operette von Strauß "Der Zigeunerbaron", der da singt: "Mein idealer Lebenszweck ist Borstenvieh und Schweinespeck", möchte ich mich nicht bekennen. Bei uns lag eher ene dringende Notwendigkeit vor, die eine radikale Lösung erfahren mußte. Unsere Flottille befindet sich irgendwo im Osten im Einsatz.
  • Jugend von früher Karl Nahmmacher Als ich die Nr. 12 der "CZ." las, gab es sofort Funken bei mir. Und das ist sicher auch ein Hauptzweck der Zeitung, daß sie anregt, uns Bilder aus alten Zeiten und aus der gemeinsamen mit guten Freunden und Kameraden verlebten Schulzeit heraufruft. Diesmal waren es zwei Stellen, die sich bei mir auf merkwürdige Weise verbanden, obgleich sie eigentlich nichts miteinander zu tun hatten. Die eine war der Protest gegen die Ansicht, die früheren Generationen seien von ihren Lehrern absichtlich "klein und kindlich" gehalten worden. Die andere war die mit der Überschrift "Noch gut davongekommen", in der Witzecke.
  • Heimat Karl Meyn Junge Menschen, denen die Natur Lebensmut und Lebenskraft in reichem Maße mitgegeben hat, erobern sich die Welt. Gar mancher kann nach hartem Lebenskampf auf stolze Erfolge zurückblicken. Doch sind immer alle dabei glücklich geblieben? Schon viele haben sich so weit hinausreißen lassen in den Strom des großen Lebens, daß sie auch das Band zerrissen haben zwischen sich und dem, woher ihnen all ihre Kraft gekommen ist.
  • Abschiedsrede an die Abiturienten vom 27. März 1941 Klempien Meine lieben Abiturienten! Der Augenblick, der über ein Jahrzehnt den Zielpunkt bedeutete, nachdem sich Ihr bisheriges Leben ausrichtete, jene Stunde, in der Sie heute aus meinen Händen Ihr Reifezeugnis entegennehmen sollen, ist da. Hinter Ihnen liegen die langen Stunden des Examens, in denen Sie ein abschließendes Bild über Ihr erworbenes Wissen geben sollten, und Ihre Lehrer haben Sie für würdig befunden, mit dem Reifezeugnis einer deutschen höheren Schule ins Leben hinauszutreten.
  • Aus dem Leben der Schule Klempien Mitte Februar dieses Jahres wurde unsern Schülern der 8. Stundenplan seit dem letzten Bericht der "Caroliner Zeitung" diktiert. Nichts beleuchtet besser als diese Tatsache die Schwierigkeiten, mit denen die Schule im vergangenen Jahr zu kämpfen hatte. Zunächst schien es allerdings, als sollte uns nach den mancherlei Irrfahrten des Vorjahres eine längere Zeit stetiger Arbeit beschieden sein und damit die Hoffnungen, die man bei der Rückgabe des Gebäudes im Herbst vergangenen Jahres gehabt hatte, in Erfüllung gehen.
  • Schüler mit Reifezeugnis bzw. Reifevermerk Ostern 1941
  • Das Fest der Jugend Siegfried Steinführer Die deutschen Jugendmeisterschaften in Breslau lagen vor uns. Die Gefolgschafts- und Bannsportfeste waren löngst vergessene Tatsachen. Hatten wir hier noch leichtes Spiel gehabt, so mußten wir doch auf dem Gebietssportfest mit aller Energie kämpfen, denn es ging hier um die Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften. Und schließlich war es soweit, daß wir die weite Reise antreten konnten. Wir waren nur eine kleine Schar, die für unser Mecklenburg kämpfen sollte.
  • Lachendes Carolinum Lehrer bewertet eine Aufsatz: "Eine flüssige, aber zu trockene Arbeit."
  • Von alten Schulkameraden (Vermischtes)
  • Neue Mitglieder Mitglieder der Altschülerschaft Nr. 617- Nr. 693
  • Unsere letzten Abiturienten (Ostern 1942)