1982 Sommer

Carolinum
Historisch-literarische Zeitschrift

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46. Jahrgang Nr. 87

Inhaltsverzeichnis
  • Unser Carolinum und wie wir zu ihm stehen O. E. Heipertz Unser Carolinum, dessen neuen stattlichen Bau wir als junge Scholaren 1925 beziehen konnten - ein Ereignis, das wir mit dem feierlichen Chorgesang "Weihe des Hauses" vielstimmig begleiteten - ist auch heute, 37 Jahre nach Beendigung des schrecklichen Krieges, noch nicht wieder an seine Heimstatt zurückgekehrt.
  • Besuch bei Künstlern und Gelehrten in Neustrelitz im 18. und 19. Jahrhundert Annalise Wagner Eigentlich müßten wir am Marktplatz mit unseren Besuchen und dem Stadtrundgang beginnen, da die wichtigsten acht Straßen stemförmig vom Markt ausgehen und unsere Besuche hauptsächlich in diesen acht Straßen stattfinden. Jedoch wollen wir mit dem Schloßensemble anfangen, da im 18./19. Jahrhundert Neustrelitz noch Residenz der Fürsten von Meckl. Strelitz war und noch keine Häuser durch Bomben zerstört waren, wie es in der Endphase des 2. Weltkrieges 1945 der Fall war: Schloß, Theater, altes Palais, linker Pavillon im Schloßhof, Landratsamt.
  • Heinrich Schliemann und die Diplomatie O. E. Heipertz Wenn wir in diesen Tagen das Bild Heinrich Schliemanns vor unserem geistigen Auge erstehen lassen, dann ist es naheliegend, daß wir einige Wesenszüge besonders erfassen, die für das Verständnis seiner Persönlichkeit und seines Wirkens von Bedeutung sind. Und da sei es mir, der ich für mehr als ein Vierteljahrhundert dem Auswärtigen Dienst angehört habe, gestattet, unsere Titelgestalt mit diesem weiten Berufsfeld in Verbindung zu bringen.
  • Homer - Odyssee - 24. Gesang, V. 527-548 Rudolf Alexander Schröder Und so wäre gewiß nicht einer lebend entkommen, / Wenn nicht Athene, die Tochter des Zeus, der die Aigis erschüttert, / Laut ihren Ruf erhoben und hätte sie alle gebändigt: / "Volk von Ithaka, stillet den Kampf und endet das Morden,
  • I. Die Zisterzienserklöster in Mecklenburg Die Zisterzienser nahmen Ende des 12. Jahrhunderts vom französischen Benediktiner Reformkloster Citeaux ihren Ausgang und zwar unter Robert v. Molesme und Bernhard v. Clairvaux. Vom 14. Jahrhundert an hatten sie ihre Blütezeit und verfügten damals über 700 Klöster. Sie lagen in Frankreich, in England und in Deutschland.
  • II. Das Kloster Wargentin in Circipanien Otthinrich Müller-Ramelsloh Am 15. Juni 1215 schenkte der Leutizen- und Pommemherzog Kasimir dem Kloster Arendsee im Kreise Osterburg das Dorf Wargutyn (Waregentyn) mit allen Rechten und allen Zubehörungen, mit dem halben See (dem späteren Malchiner See), an dem das Dorf lag, und welcher in der Peene ausfloß, mit allen Fischwehren, Äckern und Wäldern, entlang an den Ufern des Flusses Zuziga bis an den Fuchsgraben, dem dichten Eichenwalde, der an die Gemarkung der Stadt Malchin angrenzte.
  • Über die weißen Mönche von Citeaux Wolfgang Braunfels Über die weißen Mönche von Citeaux berichtet Wolfgang Braunfels in seinem Buch "Abendländische Klosterbaukunst":
  • Ein erneuter Bericht von drei ehemaligen Neustrelitzern über das Landestheater vor 60 Jahren (1. Teil) F. C. Meltz; H. J. Heise Das Thema ,Theater' ist unerschöpflich, ob wir Zuhörer berichten, ob der Intendant, ob ein Schauspieler oder Sänger, oder ob die Souffleuse ihre Memoiren schreiben, oder ob durch Skandal-Aufführungen dieses Theater von sich reden läßt.
  • UNDINE F. C. M. War es die Meerflut selbst, die Dich gebar, / Undine, mit dem weißen Nixenhaar, / mit Hand und Fuß das feuchte Element,
  • Friedländer Geschehnisse zwischen 1839 und 1870 in der Darstellung des Burschenschaftlers Heinrich Arminius Riemann (2. Teil) Erhard Pirsing Von besonderer Wichtigkeit in Riemanns Chronik ist die Schilderung der Ereignisse, die sich zwischen 1847 und 1850 während der Zeit der bürgerlich-demokratischen Revolution in Friedland zugetragen haben. Das bekannte Hungerjahr 1847 war auch an Friedland nicht vorbeigegangen. Die Mißernte des Jahres 1846 wirkte bis zum August 1847. Es entstand eine so große Teuerung und schreckliche Not, wie sie Riemann noch nicht erlebt hatte.
  • Auf der Suche nach der Heimat Goede Gendrich Seit ich die Heimat verließ, bin ich auf der Suche nach der Vergangenheit. Sie wieder heraufzubeschwören, legte ich eine Karte meines Reviers an, zeichnete in grauen Tönen die Kiefernbestände, in Blau die Fichten, in Gelb die Eichen und in Braun die Buchen. Dickungen schraffierte ich; einfach, wo sie bereits älter, doppelt, wo sie noch jünger waren. Flurnamen fielen mir ein, und ich setzte sie in die Karte.
  • Nachruf Karl-Heinz Moll H. J. Deppe Am 20. Februar 1982 verstarb nach schwerer Krankheit der bekannte mecklenburgische Naturschriftsteller und Tierphotograph Karl-Heinz Moll in seiner Geburtsstadt Waren an der Müritz.
  • Buchbesprechungen: O, diese Jäger / Redaktion
  • Buchbesprechungen: Beiträge zur Mecklenburgischen Seefahrtsgeschichte H. G. Wenzel
  • Berichtigung
  • Berühmtes Original - Aufrechter Mann - Katsushika Hokusai (2. Teil) Gerd Tolzien