Die Kunst des Redens
Rhetorikwettbewerb 2018

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Nun schon zum 17. Mal fand der Rhetorikwettbewerb des Rotary Club Neubrandenburg statt, in diesem Jahr am Gymnasium Carolinum Neustrelitz.

In schulinternen Ausscheiden, die im Vorfeld stattfinden, qualifiziert sich der beste Rhetoriker der Abiturstufe, um seine Schule vor einer Jury zu vertreten.

Wir als gastgebende Schule durften 2 Kandidaten delegieren, was die Entscheidung der Deutschlehrerinnen etwas erleichterte, hatten sich doch in diesem Jahr 9 Schülerinnen und Schüler der Aufgabe, eine Rede zu schreiben, gestellt. So eine hohe Beteiligung gab es noch nie.

Drei Themen stehen den Rhetorikern zur Auswahl. In diesem Jahr waren das:

  • Meinungsfreiheit und Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Zensur und Selbstzensur? (Heiko Maas‘ Gesetz gegen Hetze im Internet)
  • Wie weit reicht der Dienst am Menschen? – Die Entscheidung des Mediziners im Grenzfall des assistierten Suizids
  • Was ich an Schule ändern würde…

Die Redner dürfen maximal 7 Minuten sprechen. Zu achten ist auf die Einordnung des Themas, die Originalität und den persönlichen Bezug sowie die Schlüssigkeit der Argumentation. Natürlich geht es auch um die sprecherische und sprachliche Gestaltung, Verständlichkeit und Klarheit. Und nicht zuletzt sollte es eine möglichst freie Rede sein.

Gregor Grune, der sich dem 1. Thema zuwandte, und Thea von der Wense mit dem 2. Thema entschieden den Schulausscheid für sich. Somit mussten sie sich nun am 22.1.2018 gemeinsam mit 6 anderen Rednern der Aufgabe stellen, nicht nur das Publikum in ihren Bann zu ziehen, sondern auch die Jury zu überzeugen.

Das Thema zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz erfreute sich dabei der größten Beliebtheit.

Alle Vertreter haben ihr Bestes gegeben, hatten sich thematisch tiefgründig informiert, spielten mit der Sprache und konnten ihre Aufregung bezwingen.

Am Ende waren sie alle Gewinner, so die Meinung der Jury.

Für unsere Schule war es ein mehr als erfolgreicher Abend. Gregor Grune, Klasse 12, hat sich an diesem Abend noch einmal gesteigert. Er hat sich auf eine ansprechende und interessante Weise mit dem Thema der Medien und der Meinungsfreiheit auseinandergesetzt und dafür den mehr als verdienten 1. Platz erreicht. Thea von der Wense belegte den 2. Platz. Sie überzeugte mit einer sehr persönlichen und das Publikum ansprechenden Rede.

Wir gratulieren.