MINT-EC-Camps: eine Reise die sich lohnt

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In ersten Schulhalbjahr 2025/2026 haben sich zwei Schüler der 10. Klasse erfolgreich für ein MINT-EC-Camp beworben und haben nun in zweiten Halbjahr an diesen teilgenommen. Als MINT-EC-Schule freuen wir uns sehr, denn häufig geht damit eine längere selbstständige Reise durch Deutschland einher - dafür ist das aber auch das Einzige, was selbst gezahlt werden muss. Gustav Melinkat und Rastsislau Piatrou haben die Reise gewagt und sind belohnt worden.

Rastsislau hat sich für das Camp “Zukunft Werkstoffe” vom 24. – 27.03.2026 qualifiziert. Er berichtet: “Das Camp war im Freiberg, Sachsen, an der TU Bergakademie im Institut für Werkstoff- und Materialwissenschaften, aber wir hatten auch Veranstaltungen und Möglichkeiten an den anderen Fakultäten. Am besten fand ich das Gießerei-Institut, in dem wir uns selber Smileys gießen durften. Wir wurden in 2 Gruppen geteilt für die Woche: die Gruppe 1 hat sich um Stahl und Eisen gekümmert und haben dabei Einiges über Herstellung und Verarbeitung von Eisen gelernt. Außer dem hatten sie eine Excursion in ein Stahlwerk in Freital und durften da selber Gusseisen herstellen. Ich war in Gruppe 2. Wir haben uns mit Kupfer und Nicht-Eisen-Metallen beschäftigt. Wir waren zur Exkursion im Werk von Saxonia Galvanik – leider ohne Photoerlaubnis. Aber wir hatten die Möglichkeit durch Elektrolyse selber zu 99.9999 % reines Kupfer herzustellen.  Auch ganz faszinierend war das Institut für Nanotechnologie. Da haben wir ein Rasterelektronenmikroskop benutzen dürfen und haben mit eigenen Augen einzelne Gallium-Atome gesehen. Außerdem durften wir Röntgengenerator testen.”

Gustav hat über sein Camp “Faszination Werkstoffprüfung – Schüler*innen erleben moderne Materialdiagnostik” durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) Berlin und dem Georg-Cantor-Gymnasium Halle folgendes zu erzählen: ” Es war eine großartige Erfahrung mit tollen Menschen. Wir hatten die Möglichkeit große internationale Unternehmen wie Goldschmidt sowie den Deutschen Verband der Schweißtechnik zu besuchen und ihre Forschungs- und Produktionsstätten kennenzulernen. Es war nicht, wie viele vielleicht denken würden, einfach nur trockene Theorie. Stattdessen durften wir bei jedem Programmpunkt selbst Hand anlegen und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln. Besonders beeindruckend war, dass wir von den Unternehmen trotz unseres jungen Alters ernst genommen wurden und eigenständig probieren durften. Ich kann jedem ein MINT-EC-Camp empfehlen, da es wirklich ein einzigartiges Erlebnis ist.” 

 

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