German Young
Physicists' Tournament

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Ein Team des Gymnasium Carolinum nahm am GYPT (German Young Physicists' Tournament = Deutscher Wettbewerb junger Physiker) bei der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Bad Honnef vom 3. März 2017 bis 5. März 2017 teil.

Vom 3. März bis zum 5. März 2017 fand im Hauptgebäude der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, dem Physikzentrum in Bad Honnef, das GYPT (German Young Physicists‘ Tournamen = Deutscher Wettbewerb junger Physiker) statt. Ein Team des Gymnasium Carolinum bestehend aus Moritz Schieler, Malte Wirths und Dominik Borchardt unter Begleitung von Tobias Schoel nahm an diesem Wettbewerb teil, nachdem es sich im ersten Schulhalbjahr im klassenübergreifenden Wahlpflichtkurs Physik darauf vorbereitet hat. Zwei Stunden pro Woche während des gesamten Halbjahres und kurz vor dem Wettbewerb noch mehr haben sich die drei Schüler mit physikalischen Problemen beschäftigt, die vom Wettbewerb gestellt worden:

  1. Wie kann man aus einem Staubsauger und einem Abflussrohr eine Bazooka bauen und wie erzeugt man damit die höchst Abschussgeschwindigkeit?

  2. In geeigneten Flüssigkeiten suspendierte Eisenteilchen (sogenannte Ferrofluide) zeigen immer noch magnetische Eigenschaften und bilden in magnetischen Feldern Hügelstrukturen. Wie hängen diese Hügelstrukturen vom Ferrofluid und dem magnetischen Feld ab?

  3. Wie kann man ohne Motor oder ähnliche Hilfsmittel ein rohes Ei aus 2,5m Höhe auf einen harten Untergrund fallen lassen, ohne dass es zerbricht? Was ist die kleinstmögliche Größe, die ein derartiger Schutz haben muss?

Dabei ging es weniger um Basteln und das „Verschönern“ des Physikraums mit braunem Ferrofluid und zerbrochenen Eiern, sondern um physikalische Forschung, d.h. das Überprüfen theoretischer Überlegungen durch geeignete Experimente und deren statistische Auswertung.

Beim Wettbewerb an der DPG selbst haben die Schüler dann ihre Forschungsergebnisse in Form einer Präsentation mit anschließender Diskussion durch andere Wettebewerbsteilnehmer vorgestellt bzw. haben selbst die Forschungsergebnisse anderer Teilnehmer auch zu anderen Wettbewerbsproblemen diskutiert. Außerdem gab es noch ein Begleitprogramm, das Ausflüge zum örtlichen Hersteller von Industrietransformatoren oder eine nahegelegene Burg am Rhein sowie einen Bowlingabend enthielt.

Am Ende hat es bei unserem Team leider nicht für eine Finalteilnahme oder die Qualifikation zum IYPT (International Youth Physicists‘ Tournament) in Singapur gereicht. Moritz, Malte, Dominik und Herrn Schoel hat es trotzdem sehr gut gefallen, alle hatten Spaß am Wettbewerb, mochten die Bedingungen vor Ort und haben nochwas gelernt.