Chemie - die stimmt! Regionalrunde Nord in Rostock 2026

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In der vergangenen Woche fand die Regionalrunde Nord des Wettbewerbs "Chemie - die stimmt!" in Rostock statt. Wir gratulieren Collin, der im Folgenden seine Eindrücke schildern möchte, an dieser Stelle herzlich für seine Leistung und hoffen auf eine rege Teilnahme am Wettbewerb im kommenden Schuljahr!

Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Aus diesen 5 Bundesländern kamen Schülerinnen und Schüler vom 09.-12.06.2026 für ein paar Tage nach Rostock, um an der Nord-Regionalrunde teilzunehmen. Darunter war auch ich, Collin, als Schüler unserer Schule. Am Dienstag haben wir nach teilweise langer Reise am Abend erst einmal zusammen Pizza gegessen und uns etwas vertrauter miteinander gemacht. Am nächsten Tag ging es dann auch schon los. Wir sind früh aufgestanden und nach Groß-Lüsewitz zum AgroBioTechnikum gefahren, in dem auch ein Schülerlabor ist. Dort gab es eine kurze Einführung und anschließend wurden wir in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat dann 4 Experimente gemacht. Bei den Experimenten wurden zwar ein paar Gummibärchen verletzt, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und wir haben auch einiges gelernt. Die Experimente, die wir Zehntklässler gemacht haben, waren unter anderem auch recht bunt. Bei einem der Experimente hat sich zum Beispiel für 8 Minuten lang die Farbe der Lösung alle 30 Sekunden geändert, wenn man das Glas geschwenkt hat. Am Nachmittag haben wir dann unsere Arbeit einer Jury präsentiert, wobei meine Gruppe den Vortrag leider nicht so gut hinbekommen hat wie die anderen. Zurück in Rostock hatten wir den restlichen Abend Freizeit, die wir in 3er-Gruppen individuell in der Innenstadt verbringen konnten.

Am Donnerstag ging es genauso früh wieder los, aber diesmal zur CJD Christophorusschule Rostock, wo wir dann für die nächsten 3,5 Stunden die theoretischen Klausuren geschrieben haben, welche entscheidend für unsere letztliche Platzierung sein würden. Wir mussten insgesamt 24 Seiten bearbeiten. Auf diesen waren auch ein paar spannende Aufgaben enthalten. Bei einer Aufgabe sollten wir zum Beispiel die Menge des genutzten Ethens berechnen, welches bei der Reifung von Bananen eingesetzt wird. Im Anschluss an die Klausur haben wir uns auf den Weg nach Warnemünde gemacht, wo wir ein paar Stunden in Eigenregie verbringen durften. Zum Abschluss waren wir bowlen, was viel Spaß gemacht hat. [Herr Swieczkowski hat am Ende auch noch kurz bei uns für Frau Berg mitgebowlt und noch einige Punkte für das Lehrer-Team eingeholt.]
Den restlichen Abend haben wir auf unseren Zimmern in der Unterkunft in Rostock Lütten Klein verbracht, wobei ich mit einigen anderen Pfannkuchen gemacht und noch einige Runden Werwolf gespielt habe.

Am Tag der Siegerehrung waren wir zwar alle etwas unausgeschlafen, doch wir durften alle mindestens einmal nach vorne. Ich ging zwar nicht für meine Bowling-Künste oder für unsere Gruppenarbeit nach vorne, aber habe den 10. Platz für die theoretische Klausur erreicht und dafür ein Fachbuch und eine Urkunde erhalten.  Damit war ich der einzige Zehntklässler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern, der nochmal vorne stehen durfte und eine Platzierung erhielt – was schon irgendwie ganz cool war.

Am Ende war es eine ganz gute Zeit und auch eine schöne Erfahrung. Ich hatte sehr viel Spaß und habe auch einige neue Leute kennengelernt, mit welchen ich noch immer Kontakt habe. Neben dem Spaß war es natürlich auch anstrengend, aber es hat sich definitiv gelohnt. Ich würde es wahrscheinlich wieder machen und würde jedem mit Interesse an Chemie empfehlen, sich an solchen Wettbewerben zu versuchen und mitzumachen.

Collin Schmidt (10/3)

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