Internationale
Projekte

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Internationale Kontakte zu unseren Partnerschulen ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern Begegnungen mit Gleichaltrigen anderer Nationen und Kulturkreise, ihre Fremdsprachenkenntnisse können angewendet und verbessert werden. Aufenthalte in Gastfamilien geben Einblick in den Alltag, die Gegenbesuche bieten die Möglichkeit, die Heimat auch mal als Gastgeber zu zeigen.

Keiner kommt von einer Reise so zurück, wie er weggefahren ist. (Graham Greene)

Erasmus+ eröffnet für die Jahre 2014 bis 2020 neue Perspektiven für die Mobilität Lernender und unterstützt junge Menschen und Lernende dabei, beschäftigungsrelevante und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Zudem fördert Erasmus+ die europäische sowie internationale Bildungszusammenarbeit und hilft den teilnehmenden Ländern bei der Modernisierung ihrer Bildungssysteme und der Jugendarbeit.

EU’s programme for boosting skills and employability through education, training, youth, and sport

Unsere Erasmus+ Projekte:

Die Erasmus+ Projekte wurden mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

0 Schüler
0 Lehrer
2,3 Abiturnote

INTERNATIONAL
SUMMERSCHOOL (ISUS)

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Seit 2006 gibt es für die Zwölftklässler des Gymnasiums die Möglichkeit auf dem Weg zum Abitur die inter­disziplinäre International Summerschool zu absolvieren. Gemeinsam mit Altersgefährten aus verschiedenen europäischen Nachbarländern befassen sich sich vier Tage lang mit dem Thema "Mensch und Natur". Jedes Jahr wird dieses Thema Anfang September in Vorlesungen und Seminaren näher gebracht. Dank prominenter Unterstützung von Dozenten aus dem In- und Ausland ist die Summerschool ein Erlebnis für Schüler und alle Interessierten, denn die Vorträge sind meist öffentlich. 

Die alljährliche Konzeption und Realisierung ist ein von Anbeginn wunderbar funktionierendes Gemeinschaftswerk, bestehend aus dem Leiter des Gymnasiums Carolinum, seinem Stellvertreter, einem Kreis von engagierten Lehrerinnen und Lehrern, von still Helfenden in Räumen des prachtvollen Schulhauses.  

Die Summerschool am Gymnasium Carolinum ist in den vergangenen 10 Jahren ohne Nachahmung geblieben, sie kann bis heute gewissermaßen als ein Alleinstellungsmerkmal verbucht werden. Von Anfang an zielten wir auf Botschaften, die das Nachdenken inspirieren sollten wie das Analysieren des Gesehenen und Gehörten. Am Ende sollte ein Werk entstehen, für das den Schülern ein sechswöchiges Zeitbudget zur Verfügung stand. Es entstanden interessante Werke unterschiedlichster Richtungen – künstlerische, musikalische, literarische, filmisch orientierte, wie ebenso wissenschaftliche Abhandlungen mit philosophischen Erkenntnissen, darunter Einzelleistungen wie Teamwork. Arbeiten, die uns – damit die Organisatoren der ISUS – jedes Mal aufs Neue überrascht und begeistert haben.

Exkursion in den Müritz Nationalpark 2020:
Goldenbaum – Klimaforschung vor der Haustür

           

Exkursion in den Müritz Nationalpark 2020: Invasive Aliens

   

Exkursion in den Müritz Nationalpark 2020: Climate Change and Peatlands

       

 

European
Space Camp

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Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.
Johann Wolfgang von Goethe

.Am Gymnasium Carolinum ist es seit dem Jahr 2003 zur Tradition geworden, jährlich zwei Schüler, sowohl Mädchen als auch Jungen, in das SPACE CAMP auf die Rocket Range im Norden Norwegens zu schicken.

Es ist uns gelungen, diesen Studienaufenthalt für zwei Schüler / Schülerinnen, die sich für Physik und Technik interessieren, Physik als Hauptfach belegt haben, eine hohe Sozialkompetenz aufweisen und als Studienrichtung Physik oder einen angelehnten Bereich wählen, finanziell zu ermöglichen. Als MINT-EC-Schule ist es für uns profilgebend, unsere Schüler und Schülerinnen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften allseitig zu fördern und zu fordern.

Danke für alles (Florian Schmetzke 2019)

Unser Gymnasium Carolinum in Neustrelitz ist vor allem für seine zahlreichen Projekte bekannt. Von Schüleraustauschen bis hin zu Studienfahrten in verschiedenste Länder ist alles dabei. Eins dieser vielen Projekte ist die Teilnahme am European Space Camp. Theoretisch müsste man sich für dieses Projekt richtig bewerben und die Verantwortlichen würden aus den vielen Bewerben um die zwanzig Personen heraussuchen. Unsere Schule hat jedoch das Glück, dass wir jedes Jahr zwei Schüler ohne Bewerbung dort hin schicken dürfen. Diese Schüler werden selbstverständlich von der Schulleitung ausgesucht. Dabei kommt es auf Kenntnisse im Bereich Englisch, Physik und Mathematik an und Erfahrungen mit Auslandsaufenthalten sind auch von Vorteil. In diesem Jahr hatten ich und eine weiter Schülerin aus meinem Jahrgang (Anna Krajewski) das Glück für dieses Projekt auserwählt geworden zu sein. Dies war für uns beide eine große Ehre.

Nachdem wir uns beide ausreichend über diese Chance gefreut haben, ging es aber schon mit der Planung los. Zu diesem Zeitpunkt waren es zwar noch gut zwei Monate bis es endlich los ging, aber wir mussten trotzdem sehr viele organisatorische E-Mails beantworten und Formulare ausfüllen. Als das aber alles geschafft war, konnte es endlich los gehen. Unsere Reise startete am 08.08.2019 in Berlin Schönefeld. Wir flogen von dort nach Oslo und dann weiter nach Bodo, um schließlich mit dem dritten und letzten Flug den Militärflugplatz in Andenes, unserem Zielort, zu erreichen. Dort trafen wir schon viele weitere Teilnehmer des Space Camps und man konnte sofort kleinere Gespräche führen. An unserer eigentlichen Location angekommen, dem Andøya Space Center, begann sofort unser Wochenplan. Wie ich herausfinden sollte war jeder Tag von morgens bis abends durchgeplant und wirklich Freizeit gab es bis zum Schluss nicht. Am Ankunftstag haben wir damit begonnen, unsere Arbeitsgruppen für das große Wochenziel einzuteilen. Das Ziel war es eine funktionierende Rakete mit verschiedenen Sensoren zusammen zu bauen und diese dann auch starten zu lassen. Eine Gruppe hat die Sensoren angefertigt, die zweite Gruppe war dafür zuständig diese Sensoren auf die Rakete zu montieren und meine Gruppe war verantwortlich dafür, das Signal der Rakete zu verfolgen und auszuwerten. Das war sehr spannend, auch wenn meine Gruppe bis zum Abschusstag nicht so viel zu tun hatte, wie die anderen Gruppen. Den Erfahrungsberichten der anderen nach zu urteilen, hatten sie aber mindestens genauso viel Spaß an der Sache wie wir. In diesen Gruppen haben wir intensiv und nur unterbrochen von kurzen Essenspausen und Vorlesungen jeden Tag, bis spät abends gearbeitet und so konnten wir die Rakete pünktlich fertig stellen. Dann kam der große Tag. Am Dienstag dem 13.08.2019 haben wir die Rakete erfolgreich gestartet und sie flog ungefähr 8,5 Kilometer in die Luft. Nach 6 Sekunden war ihr Treibstoff aufgebraucht und sie war dann schon um die 2400 Kilometer pro Stunde schnell! Meine Gruppe konnte das Signal erfolgreich verfolgen und auswerten und es verlief alles nach Plan. Die letzten beiden Nächte haben alle Teilnehmer damit verbracht diesen Erfolg zu feiern und ich persönlich habe die letzten zwei Tage kein Auge mehr zu gemacht. Dann kam aber leider schon der Abreisetag am 15.08.2019 und wir mussten uns alle verabschieden. Es fiel uns jedoch nicht zu schwer, weil wir alle immer noch über Facebook in Kontakt sind und einige von uns planen sogar ein weiteres Treffen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich froh bin, an so einem Projekt teilgenommen zu haben. Man hat viel über Raketentechnik und Physik im Allgemeinen gelernt, durch die vielen wissenschaftlichen Vorlesungen. Außerdem hat man viele Freunde gefunden, mit denen man dank der modernen Technik in Kontakt bleiben kann und wir haben dort viel gelacht. In diesem Zusammenhang möchte ich, auch im Namen von Anna, meinen Dank an alle Beteiligten aussprechen, die dieses einzigartige Erlebnis möglich gemacht haben. Dazu gehören die Verantwortlichen des Space Camp, die Schülerinnen und Schüler, die teilgenommen haben und natürlich auch unsere Schulleitung. Danke für alles.

Erasmus+
am Gymnasium Carolinum

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Erasmus+ eröffnet für die Jahre 2014 bis 2020 neue Perspektiven für die Mobilität Lernender und unterstützt junge Menschen und Lernende dabei, beschäftigungsrelevante und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Zudem fördert Erasmus+ die europäische sowie internationale Bildungszusammenarbeit und hilft den teilnehmenden Ländern bei der Modernisierung ihrer Bildungssysteme und der Jugendarbeit.

EU’s programme for boosting skills and employability through education, training, youth, and sport

Die Projekte des Gymnasium Carolinum:

Die Erasmus+ Projekte wurden mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Comenius
Lebenslanges Lernen

Comenius Projekte wurden von 2008-2015 durchgeführt und 2015 von Erasmus+ abgelöst.

Als Staaten in Nord-, Mittel- und Südeuropa wollen die beteiligten Bildungseinrichtungen einen Beitrag zur Verständigung junger Menschen untereinander, zum Verständnis für die Geschichte und Gegenwart des jeweiligen Landes und zur Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen Völkern unterschiedlicher Sprachen und Kulturen leisten. Enge und langfristige Kontakte sollen zwischen den jungen Menschen der Schulen geknüpft werden. Die Schüler sollen im Hinblick auf die Erreichung der Hochschulreife und der Studierfähigkeit an ihren Grundkompetenzen arbeiten.

Erfahrungsbericht Austausch mit Israel

Unsere Reise nach Israel

Anfang November des letzen Jahres haben wir (Klara und Hanna aus dem Bio L1) erfahren, dass wir in zwei Wochen die Möglichkeit haben mit Robert Kreibig, dem Leiter der alten Synagoge in Röbel, einem Künstler aus Grünow und mehreren FSJ lern, nach Israel zu reisen. Nachdem wir in Rekordzeit alle möglichen Papiere ausgefüllt hatten war der Tag auch schon gekommen. Am 16 November sind wir mit dem Flugzeug von Berlin nach Tel Aviv geflogen und von dort mit dem Bus nach Afula gefahren wo wir zum ersten Mal unsere Gastfamilien getroffen haben. Nach einigen Spielen zum kennenlernen sind wir mit den Schülern unserer Gastgeber in die Stadt zum Essen gegangen und anschließend auch schon zu ihnen nach Hause damit wir nach der langen Reise etwas Ruhe bekommen konnten.

Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus durch die Landschaft Israels gefahren und haben ein Nachbau des ersten, jüdischen Kibbuz angeschaut. Mit einem Besuch an der jordanischen Grenze haben wir dann etwas mehr über die Israelische Geschichte gelernt und auch, dass der See, den wir anschließend besuchten, der einzige in ganz Israel ist.

In den nächsten Tagen besuchten wir mehrere Historische Städte wie zum Beispiel Nazareth (welches übrigens die Partnerstadt von Neubrandenburg ist), wo wir mehr über den religiösen Konflikt in Israel lernten oder auch Haifa wo wir insgesamt 3 Tage verbrachten.

Haifa ist mit gerade mal 280 000 Einwohnern die dritt größte Stadt Israels und birgt viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Bahá’í Garden. Er ist das Zentrum der Bahá’í Religion und befindet sich über mehrere Ebenen verteilt in der Innenstadt von Haifa.

Da das Zentrum der Stadt aus einer deutschen Kolonie entstanden waren wir sogar in der Lage einige Worte deutsch aufzuschnappen währenddessen wir auf dem Weg zur Universität von Haifa waren, von deren Dach man einen atemberaubenden Blich über die ganze Stadt hatte. Als wir Zurück nach Afula kamen haben wir dann eine Wanderung auf den Berg Tabor gemacht, welche sich eher als Klettertour entpuppte da es keinen gekennzeichneten Weg gab und wir eigentlich nur senkrecht den Berg herauf siegen. Am 23 November mussten wir uns dann leider schon von unseren Gastfamilien verabschieden und sind dann in Kleinbussen Richtung totes Meer gefahren. Mit einem Zwischenstopp an der Taufstelle Jesus haben wir dann auch diesen Teil des Landes erkunden dürfen, bevor wir die Nacht in einen Bungalow direkt am toten Meer verbrachten. Neben dem Besuch in Jerusalem, der größten Stadt Israels und dem Schwimmen im toten Meer war auch die sogenannte En Gedi Wanderung eine der beeindruckendsten Erfahrungen die wir in Israel sammeln durften. Diese Wanderung führte mitten in der Wüste durch eine Art Gebirge bis hin zu einer Oase mit einem atemberaubenden Wasserfall. Das besondere an diesem Ausflug war, dass der Wanderweg zum Teil durch einen Bach führte, durch den wir dann zusammen liefen.

Am 25 November ging dann leider unser Flieger zurück nach Deutschland. Nachdem wir eine letzte Nacht in Tel Aviv verbrachten packten wir unsere Koffer und machten uns auf den Weg zum Flughafen, so dann wir gegen 20 Ihr wieder in Deutschland waren.
Wir sind unendlich dankbar, dass uns diese Reise ermöglicht wurde und können euch nur empfehlen auch mal mach Israel zu reisen.

Und somit
Eure Hanna und Klara (Tschüss auf Hebräisch)  להתראות

 

Israelische Schülerinnen in Neustrelitz

Im 11. Oktober war es endlich so weit. Nachdem wir ja bereits im Juni ein Vorbereitungsseminar hatten, um die israelische Kultur besser kennenzulernen, konnten wir unsere Austauschschülerinnen, Tamar und Leanne, vom Flughafen in Berlin abholen. Sie hatten einen langen Flug hinter sich und so beschlossen wir, erstmals nichts weiter zu unternehmen und stattdessen direkt nachhause zu fahren. Dafür zeigten wir ihnen am darauf folgenden Wochenende das schöne Mecklenburg-Vorpommern. Am ersten Tag ging es deshalb für uns alle nach Stralsund ins Ozeaneum. Tamar und Leanne waren sehr interessiert und deshalb hatten wir viel Spaß uns die vielen verschiedenen Fische anzusehen. Zwar hatten wir manchmal so unsere Schwierigkeiten wissenschaftliche Begriffe auf englisch zu erklären, aber trotzdem haben wir uns auch während den folgenden zwei Wochen wunderbar verstanden. Anschließend haben wir die beiden ein typisches Fischbrötchen probieren lassen, wobei es den beiden eher nicht so geschmeckt hat.

Am nächsten Tag sind wir von Below zum Campingplatz gepaddelt und sind dort in den Klettergarten gegangen.

Abschließend wollten die beiden unbedingt in einem See Baden gehen und so sind wir zum letzen Mal im letzten Jahr in den eiskalten See gesprungen.
Am 14. und 15. Oktober sind Leanne und Tamar mit uns gemeinsam in die Schule gegangen, was natürlich auch sehr viel Interesse bei unseren Mitschülern geweckt hat. Deshalb wurde den beiden während dieser Zeit wahrscheinlich auch nie langweilig. An den Nachmittagen haben wir den beiden Neustrelitz vom Turm der Stadtkirche aus gezeigt, Eis bei Kowalewski gegessen und einen Spaziergang durch den Schlosspark gemacht. Bevor es für uns alle dann am nächsten Tag mach Berlin ging, haben wir am letzten Abend gemeinsam das israelische Gericht Shakschooka gemacht, was sehr lecker war. In Berlin lernten wir all die anderen israelischen und deutschen Teilnehmer kennen und zusammen verbrachten wir eine tolle Woche gemeinsam, in der wir zum Beispiel den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier getroffen haben und das Holocaust Denkmal besichtigt haben. Natürlich gehörte zu unserem Austausch auch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, da viele der israelischen Schüler jüdisch waren und betroffene Familienmitglieder hatten.
Andererseits hatten wir bei einem Graffitiworkshop und sehr viel Freizeit natürlich auch sehr viel Spaß zusammen.
Leider mussten wir uns am 22. Oktober wieder voneinander verabschieden, was für alle sehr schmerzhaft war. Wir kannten uns zwar erst seit kurzem, aber durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse ist man sehr zusammengewachsen. Wir haben seitdem immer mal wieder gefacetimed und sind in Kontakt geblieben. Außerdem sind einige deutsche Teilnehmer schon nach Israel gereist um ihre jeweiligen Austauschschüler zu besuchen.
Diesen ganzen Austausch haben wir mit der Johannes-Rau Stiftung gemacht, die jedes Jahr Schüleraustausche organisiert. Eine Teilnahme kann man wirklich nur empfehlen, da man wirklich Freundschaften fürs Leben schließen kann.Hanna & Klara